BundesPrinzessin > Politik > Politiker > Hitler, Adolf

  Home
   • Disclaimer
   • Impressum
   • Sitemap

  Politik
   • Parteien
   • Politiker
   • Staatsformen
   • Regierungsformen

  Weltreligionen
   • Katholizismus
   • Protestantismus
   • Judentum
   • Islam
   • Hinduismus
   • Buddhismus

  Jugendkulturen
   • Hippies
   • Punks
   • Skinheads

  Musik
   • Songtexte

  Downloads
   • Flyer
   • Hintergrundbilder
   • Winamp Skins

  Fotos
   • Privat
   • Konzerte

  Treffpunkt
   • Forum

  Gästebuch
   • Einträge

### Hitler, Adolf ###

*Braunau am Inn 20. April 1889, † Berlin 30. April 1945 (Selbstmord), deutscher Politiker österreichischer Herkunft.

Sohn des österreichischen Zollbeamten Alois Hitler (*1807, † 1903; bis 1877 nach seiner Mutter Schicklgruber). Hitler verließ 1905 die Realschule ohne Abschluß. Zwei Bewerbungen an der Kunstakademie Wien (1907/08) scheiterten. In der konfliktreichen Atmosphäre des Wiens der Vorkriegszeit fand der sozial deklassierte Zwanzigjährige Selbstbestätigung im Politisieren. Aus Zeitungen, Broschüren und Büchern las er sich eine Weltanschauung zuammen, deren Kern im Glauben an die "germanische Herrenrasse" und die "jüdische Weltgefahr" bestand. Im Mai 1913 ging Hitler, um sich dem Militärdienst zu entziehen nach München (deutscher Staatsbürger wurde er, 1925 auf eigenen Wunsch aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen, erst am 25. Februar 1932 durch Ernennung zum braunschweig. Regierungsrat). Als Kriegsfreiwilliger erlebte er die Jahre 1914-18 als Meldegänger an der West-Front. Kam als Vertrauensmann der Münchener Reichswehr im September 1919 mit der völkisch ausgerichteten "Deutschen Arbeiterpartei" (ab Februar 1920: National-sozialistische Deutsche Arbeiterpartei [NSDAP] in Kontakt und übernahm im Juli 1921 den Parteivorsitz mit diktatiorischen Vollmachten. Gefördert von Reichswehr, Polizei, und Regierung in Bayern, wurde Hitler 1922/23 zur Schlüsselfigur der dortigen nationalistischen Gruppen und Wehrverbände. Sein Versuch jedoch, die Regierung zum Staatsstreich gegen Berlin zu treiben, scheiterte am 9. November 1923 (Hitlerputsch). Die NSDAP wurde verboten, Hitler zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt. Auf der Festung Landsberg begann er seine Rechenschafts- und Programmschrift "Mein Kampf", die in 2 Bänden 1925/26 erschien (1928 entstand das postum 1961 veröffentlichte sogenannte "Zweite Buch"). Ausgehend von Negationen (Anitsemitismus, Antimarxismus, Antiliberalismus, usw.), forderte Hitler darin den rassisch gereinigten, nationalistischen Führerstaat, dessen Zweck in der sozialdarwinistisch gerechtfertigten Eroberung "neuen Lebensraums für das deutsche Volk" im Osten lag; Hitlers Gedanken zur Technik politischer Propaganda zielten ab auf unbegrenzte Manipulation der Massen.
Die von Hitler nach seiner vorzeitigen Entlassung aus Landsberg (Ende 1924) neubegründete NSDAP (27. Februar 1925) stand im Zeichen der auf Wahlerfolge bedachten Legalitätstaktik. Zwar blieben die Wahlerfolge bis 1928/29 begrenzt, doch schuf Hitler in der militanten Kaderpartei ein schlagkräftiges Instrument. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in Deutschland begünstigten ein dammbruchartiges Anwachsen der kleinbürgerlichen und agrarischen Protestbewegung der NSDAP. Nach dem stufenweisen Abbau des parlamentarisch-demokratischen Systems der Weimarer Republik durch die Regenten Brüning und Papen, nach dem Scheitern aller Versuche, die NSDAP durch Regierungsbeteiligung zu "zähmen" (Papen) oder zu spalten (Schleicher), und nach dem Einschwenken großagrarischer und industrieller Gruppen auf eine "Lösung Hitler" wurde dieser von Hindenburg am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt.
Über sofortige Neuwahlen (NSDAP: 43,9%), Neuverordnungen (Aufhebung der Grundrechte, permanenter Ausnahmezustand) und Ermächtigungsgesetze gelang es Hitler in wenigen Monaten, mit Überredung, Drohung und Terror alle Sicherungen und Gegenkräfte im politischen, gesellschaftlichen und geistigen Raum zu überspielen und den totalitären Einparteienstaat zu schaffen. Die plebiszitär abgestürtzte Führerdiktatur wurde durch die Schiedsrichterstellung Hitlers zwischen rivalisierenden Staats- und Parteiinstanzen bald unangreifbar. Durch seine Abrechung mit der SA am 30. Juni 1934 (sogenannter Röhm-Putsch) stärkte Hitler die Wehrmacht in der Illusion einer Partnerschaft. Nach dem Tode Hindenburgs (2. August 1934) vereinigte er als Führer und Reichskanzler das höchste Partei-, Regierungs- und Staatsamt in seiner Hand und ließ als neuer Oberbefehlshaber die Reichswehr auf seinen Namen vereidigen (seit 1942 auch Oberster Gerichtsherr). Den raschen Aufbau der Wehrmacht verband Hitler mit einer traditionelle Revisions- und Gleichberechtigungsziele anstrebenden Außenpolitik, die in geschickter Ausnutzung vorhandener Interessenkonflikte alle Ansätze zur kollektiven Friedenssicherung durch den Austritt aus dem Völkerbund (19. Oktober 1933) und durch zweiseitige Verträge mit Polen (Deutsch-Polnischer Nichtangriffspakt 1934), Großbritannien (Deutsch-Britischer Flottenabkommen 1935) und Österreich (1936) verhinderte. Zögernde Konservative wie Fritsch, Blomberg und Neurath wurden im Februar 1938 entlassen. Gestützt auf das Bündnis mit Italien und Japan (Achse Berlin-Rom, Antikominternpakt, Stahlpakt), griff Hitler mit dem "Anschluß" Österreichs (Einmarsch 12. März 1938), des Sudetenlands (1. Oktober 1938, Münchner Abkommen) und mit der Zerschlagung des tschechoslowakischen Staates (März 1939) nach der Hegemonie in Kontinentaleuropa, nutzte den Abschluß des Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakts (23. August 1939, "Hitler-Stalin der Isolierung des Führerhauptquartiers verlor der Durchhaltefanatismus Hitlers ab 1942 zunehmend den Realitätsbezug. Alle Pläne der Widerstandsbewegung zur Beseitigung Hitlers (Attentat am 20. Juli 1944) scheiterten. Mit der ihm am Vortag angetrauten Eva Braun beging Hitler am 30. April 1945 im Bunker der Berliner Reichskanzlei Selbstmord. Seine Leiche wurde verbrannt.


### Themen ###
+++ Parteien +++
+++ Politiker +++
+++ Staatsformen +++
+++ Regierungsformen +++
### Links ###
+++Weltchronik+++

© 2003 by BundesPrinzessin